Style-Guide · ca. 2 Min. Lesezeit

Kurz & knapp: Ein hochwertiger Hoodie in gedeckter Farbe mit sauberem Schnitt funktioniert heute vom lockeren Büroalltag bis zum Wochenende, solange Material und Kombination stimmen.

Kaum ein Kleidungsstück hat in den letzten Jahren einen so großen Bedeutungswandel erlebt wie der Hoodie. Vom reinen Freizeitteil zum festen Bestandteil legerer Büro-Looks, vorausgesetzt, Material und Kombination stimmen. Wer sich nur ein Teil für beide Kontexte leisten will statt zwei, sollte genau hier ansetzen.

Warum der Hoodie heute mehr kann als früher

Früher galt der Hoodie fast ausschließlich als Sport- oder Freizeitkleidung. Bessere Materialien, sauberere Schnitte und eine allgemein legerere Kleiderordnung in vielen Büros haben das verändert. Ein hochwertiger Hoodie in unauffälliger Farbe und mit klarer Silhouette wirkt heute deutlich gepflegter als noch vor zehn Jahren.

Ist ein Hoodie generell bürotauglich?

Nur bei entsprechend lockerem Dresscode und in unauffälliger Farbe mit sauberem Schnitt. In formellen Büroumgebungen bleibt ein Hoodie meist unpassend. Entscheidend sind:

  • →Eine gedeckte, neutrale Farbe wie Anthrazit, Marineblau oder Schwarz statt auffälliger Prints.
  • →Ein sauberer, nicht zu weiter Schnitt, der nicht wie reine Sportkleidung wirkt.
  • →Ein formstabiles Material, das auch nach mehrmaligem Tragen und Waschen seine Silhouette behält.

Kombinationen für den Büroalltag

Ein Hoodie über einem klassischen Hemd wirkt overdressed, funktioniert aber gut in Kombination mit einer Chino wie der Chino L.A. und cleanen Lederschuhen oder hochwertigen Sneakern. Auch unter einem unstrukturierten Sakko kann ein schlichter Hoodie funktionieren, wenn der Dresscode das zulässt. Ein Hoodie kann dabei ein Sakko nicht ersetzen, aber in sehr lockeren Business-Casual-Umgebungen eine Alternative zum klassischen Hemd sein.

Am Wochenende zeigt der Hoodie seine ursprüngliche Stärke: bequem, urban, unkompliziert.

Kombinationen für das Wochenende

Kombiniert mit einer Five-Pocket-Hose wie Toronto oder New York und Sneakern entsteht ein bequemer, urbaner Look, der sich für Erledigungen, Spaziergänge oder entspannte Treffen eignet. Auch die Kombination mit einer Chino funktioniert gut für einen legeren, aber aufgeräumten Look, der sich für viele halbformelle Anlässe eignet.

Woraus besteht der BREDDY’S Hoodie?

Der Hoodie besteht zu 100 % aus TENCEL™, einer Faser, die aus nachhaltig gewonnenem Holz gewonnen wird. BREDDY’S verzichtet dabei komplett auf Baumwolle, auch bei T-Shirts und Sweatpants kommt ausschließlich TENCEL™ zum Einsatz.

Warum Materialqualität hier besonders zählt

Gerade weil der Hoodie so häufig getragen wird, zahlt sich hochwertiges Material aus. Ein formstabiler Stoff, der nach dem Waschen nicht ausleiert oder einläuft, erhält die Passform über deutlich mehr Tragezyklen als ein einfaches Fasergemisch geringerer Qualität.

Wie bleibt ein Hoodie nach dem Waschen formstabil?

Waschen bei niedriger Temperatur und Lufttrocknen statt Trockner schonen das Material und erhalten die Passform deutlich länger.

Praxis-Tipp

TENCEL™-Fasern reagieren empfindlich auf hohe Trocknertemperaturen, das begünstigt Einlaufen und Formverlust. Niedrige Waschtemperatur und Lufttrocknen sind hier kein Nice-to-have, sondern der entscheidende Unterschied zwischen einem Hoodie, der drei Jahre hält, und einem, der nach einer Saison verzogen im Schrank liegt.


Text: Manuela Bretschneider für BREDDY’S

— Claus Bretschneider