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Kurz & knapp: CastorTech ist die Faser von BREDDY’S auf Basis von Rizinusöl. Der Herstellungsprozess ist laut einer Studie der Technischen Universität CO2-positiv, beim Waschen wird kein Mikroplastik freigesetzt, und die Faser ist von Natur aus wasser-, schmutz- und windabweisend, bügelfrei sowie antibakteriell.

Rizinus, botanisch Ricinus communis, ist mehr als ein exotischer Name auf einem Etikett. Die Pflanze steckt hinter CastorTech, der Faser, aus der BREDDY’S seine Hosen fertigt. Wer wissen will, was er da eigentlich trägt, bekommt hier die Antworten, von der Pflanze über die Produktion bis zur Leistung im Alltag.

Die Pflanze: ein ökologisches Kraftpaket

Rizinus gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und wächst extrem schnell und anspruchslos. Die Pflanze kommt ohne Pestizide und ohne künstliche Bewässerung aus. Weil sie auf kargen Böden gedeiht, die für den Nahrungsmittelanbau ohnehin nicht geeignet sind, steht sie in keiner Nahrungsmittelkonkurrenz.

Sind die Samen der Rizinuspflanze nicht giftig?

Doch, die Samen der Pflanze sind hochgiftig. Das für CastorTech verwendete Öl ist davon unabhängig zu betrachten: Rizinusöl gilt seit Jahrtausenden als Heilmittel in Medizin und Kosmetik, feuchtigkeitsspendend, desinfizierend und gut hautverträglich.

Wie aus Rizinusöl eine Faser wird

Der Faserhersteller lässt das Rizinusöl verdicken, dass es sich zu einem hochfunktionalen Faden verspinnen lässt. Aus diesem Faden entsteht CastorTech. Das macht die Faser zu einem biobasierten, industriell versponnenen Material, kein unverarbeitetes Naturprodukt, aber eben auch keine erdölbasierte Chemiefaser.

Warum ist der Herstellungsprozess CO2-positiv?

Eine Studie der Technischen Universität bestätigt: Die Pflanze bindet während ihres Wachstums mehr CO2, als bei der gesamten Herstellung der Faser freigesetzt wird. Der Prozess ist damit nicht nur CO2-neutral, sondern CO2-positiv.

Wird beim Waschen Mikroplastik freigesetzt?

Nein. Vielfache Tests von BREDDY’S haben bestätigt, dass bei der Wäsche der biobasierten Stoffmischungen kein Mikroplastik freigesetzt wird. Das unterscheidet CastorTech von vielen synthetischen Fasern, die bei jeder Wäsche Mikrofasern ins Abwasser abgeben.

Die Performance: Natur trifft High-Tech

Das Ergebnis ist eine Faser, die ökologisch mit Biobaumwolle mithält, in der Leistung aber über klassische erdölbasierte Kunstfasern hinausgeht:

  • Funktional: schnelltrocknend, wasser-, schmutz- und windabweisend sowie komplett bügelfrei.
  • Hygienisch: natürliche antibakterielle Qualität hält die Hose länger frisch.
  • Sanft: hohe Hautverträglichkeit macht die Hosen zu einer guten Wahl bei empfindlicher Haut.
Eine Faser, die so nachhaltig ist wie Biobaumwolle, aber die Leistung einer erdölbasierten Kunstfaser übertrifft.

Warum bleibt eine CastorTech-Hose länger frisch?

Die Faser wirkt von Natur aus antibakteriell. Das bremst die Geruchsbildung durch Schweißbakterien, die Hose muss dadurch seltener gewaschen werden, was wiederum Farbe und Material schont.

Praxis-Tipp

Der Knüll-Test macht die Bügelfreiheit direkt im Geschäft sichtbar: Knüll den Stoff kurz in der Hand zusammen und lass ihn wieder los. Glättet er sich von selbst und bleiben kaum Falten zurück, hält er das auch im Alltag nach dem Sitzen oder Packen.

Verzichtet BREDDY’S komplett auf Baumwolle?

Ja, aktuell verwendet BREDDY’S keine Baumwolle, auch keine recycelte. CastorTech bildet die alleinige Faserbasis der Five-Pocket-Hosen (Toronto, New York, Relaxed Five New York, Slim Five Toronto) und der Chino L.A.


Text: Manuela Bretschneider für BREDDY’S

Claus Bretschneider